„Drücken, bis der Arzt kommt“ – Nachwuchs für den Schulsanitätsdienst!
Neugierige Mitschüler drängten sich vor den Glaseinsatz der Klassenzimmertür, um einen Blick ins Innere zu erhaschen. Drinnen, in Raum 121, schienen sich seltsame Szenen abzuspielen: Schemenhaft waren Kinder mit Pflastern und dicken Kopfverbänden zu erkennen, einige lagen sogar regungslos am Boden – dennoch herrschte eine erstaunlich gute Stimmung. Was war da los?
Nun, es war natürlich alles in bester Ordnung. 16 Joß-Fritz-Realschüler/-innen befanden sich gerade mitten in ihrem Erste-Hilfe-Kurs – der Vorbereitung auf eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe an unserer Schule: den Schulsanitätsdienst.
Da viele der aktuellen Schulsanis als Zehntklässler am Schuljahresende die Schule verlassen werden, war es höchste Zeit, die „nächste Generation“ auszubilden. Engagierte Jungen und Mädchen aus den sechsten und siebten Klassen meldeten sich, um zu lernen, wie man in Notsituationen richtig hilft. An zwei intensiven Schulungstagen direkt vor den Osterferien standen nun zahlreiche Themen der Ersten Hilfe auf dem Programm. Von A wie Armverband über S wie stabile Seitenlage bis hin zu Z wie Zeckenbiss lernten die Jugendlichen alles, was ein Ersthelfer wissen und können muss. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Reanimation, die an Trainingspuppen ausführlich geübt wurde – ganz nach dem Motto: „Drücken, bis der Arzt kommt“😊
Nach den Osterferien werden die angehenden Schulsanis gezielt auf ihre Arbeit und Aufgaben an der Schule vorbereitet. Und pünktlich zum neuen Schuljahr ist sie dann am Start – die nächste Generation des Schulsanitätsdienstes an der Joß-Fritz-Realschule!
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27.03.2026.